So wird das im Juni wohl sein.
Aufmerksame Leser meines Twitter-Accounts könnten nun die 2 Teile erraten, die mich zu der Überschrift führten. Ich werde die Bundeswehr verlassen und das gleiche passiert mit meinem Elternhaus. Ich werde ausziehen. Für’s Studium. Es sind zwar „nur“ etwa 35km, aber man wohnt dann eben nicht mehr zuhause. Das wird anders. Aber nun noch mal ganz von vorn.
Am 01.06.2012 werde ich wieder Zivilist sein. Das klingt jetzt so, als freue ich mich darauf. Das stimmt auch. Es klingt auch so, als habe ich die Bundeswehr satt. Das stimmt nur indirekt. Denn eigentlich ist es nicht die Bundeswehr, die mich unglaublich nervt, sondern die “Arbeit”, die ich hier verrichten darf. Denn, was ich ahnte, stellte sich als bittere Realität hinaus. Büroarbeit, also strikt nur im Büro sein, wollte ich nie. Dass ich dann so etwas wie Sekretär sein durfte, verschlimmerte die Sache um ein Vielfaches. Denn eigentlich ist das Arbeitsumfeld sehr angenehm. Es gibt natürlich immer irgendwie Ausnahmen.
Aktuell muss sich noch zeigen, in was für einem direkten Umfeld ich wohne. Wahrscheinlich wird es einer 2er-WG. Und ich glaube das ist auch gut so. Aber ich muss noch bedingt auf Antwort warten. Ab April kann ich mich/können wir uns dann auf Wohnungssuche begeben. Wenn möglich möchte ich das ganze auch gleich im Juni machen, damit sich das akklimatisieren kann.
Ich freue mich auf die neue Zeit in eigener Wohnung und alledem, was da so zugehört. Ich bin froh um die gemachten Erfahrungen. Jedoch wird es so langsam Zeit allein zu leben. Allein im Sinne von Selbstständig, versteht sich.
Danke für Alles, was mir bisher abgenommen wurde, aber es wird Zeit.
Ich darf mich dann bald also „Kasseler“ schimpfen – hoffentlich.
