Tabellenschlusslicht dort gelassen.

Die Mannschaft begann so, wie gegen Enschede gewonnen wurde.

Und direkt nach 3 Minuten genau das, was man doch so langsam mal lassen wollte und sollte. Gegentor. Freistoß Tiffert nach Foul Matip. Rodnei läuft zum langen Pfosten und schmeißt sich quer in die Luft. Ball ins lange Eck geköpft. Tor.

Ganz, ganz langsam schien es besser zu werden für Schalke. Einige Chancen wurden erspielt und trotzdem dauerte es bis zur 39. Minute, ehe ein immer stärker werdender Holtby aus etwa 20 Metern ins obere linke Eck drosch. Mit 101km/h! Ausgleich. 1:1!

Während Lautern wohl schon in der Pause war, passierte auf dem Platz noch etwas. In der 45. Minute wurde dann das Spiel gedreht. Durch unseren Holland-Knipser. Huntelaar. Frei im linken Strafraumeck, so dass er mit links hätte abziehen können. Legte aber auf rechts und schloss trocken unten links in Tor ab. 2:1. Spiel gedreht. Halbzeit.

Nach der Pause kam nur Schalke richtig wach auf den Platz zurück. Lautern schien in der Kabine zu schlafen. Und somit war es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder rappeln könnte, im Tor von Sippel.

Immerhin dauerte es 5 Minuten. Draxler tankte sich von links kommend in den 16er ein. Spielte in die Mitte. Farfan mit technisch limitierter Ballannahme und der Senor hält einfach mal mit Links drauf aus 18 Metern. Und der Ball zappelt im rechten oberen Eck des Tores. Wunderschön. 1:3 aus Sicht von Kaiserslautern.

Was danach passierte, waren Versuche von Lautern, die aber nicht glückten. Auf Schalker Seite waren noch einige Chancen zu verzeichnen, die durchaus zu Toren hätten führen können. Aber sollte nicht sein.

In der 80. Minute dann endgültig die Entscheidung. Ecke Lautern. Farfan läuft los, gibt auf Holtby ab, der im 16er zu Farfan zurück passt. 4:1.

So endete dann auch das Spiel. Im Endeffekt auch in der Höhe verdient. Starkes Spiel, sieht man mal von den ersten 10 Minuten ab.

52 Songs – Thema 37

Natürlich ist die Woche fast rum, trotzdem muss ich noch das Thema von 52 Songs eintragen. Mittlerweile ist das 1 Jahr fast rum. Es kam einem noch gar nicht so lange her, dass das Projekt gestartet wurde.

Jedenfalls ist das neue Thema Heimat. Ich hatte zunächst keine Ahnung. Dann, vor wenigen Minuten, überkam mich sofort eine Idee. Die so schön ist!

Thees Uhlmann - Lat: 53.7 Lon: 9.11667

Schalke’s Rückspiel gegen Enschede

Eine kurze Rückblende zum Spiel gegen Hamburg. Ich saß, wie man bereits mehrfach erfahren konnte, im Zug. Unglücklicherweise – aufgrund eines Zwischenfalls - auf einer Strecke unterwegs, die voller Tunneln und fehlender Netzabdeckung geradezu zu neandertalisieren drohte. Nun gut, ich war gefangen und musste da durch. Schlimm genug, dass ich weder das Spiel live vor dem TV, noch im Radio verfolgen konnte. Das fehlende Netz sorgte dann auch dafür, dass ich manche Entscheidungen erst ziemlich spät erfahren habe, bis zu 15 Minuten nach dem Eintreffen. Somit steht für mich fest, dass ich zu keinem Schalke-Spiel diesen Weg antreten werde, und wenn ich dafür erst mitten in der Nacht hier nach Bonn gelange.

Morgen geht es gegen Enschede. Zuhause. Rückspiel. Niederlage aufholen.

Nach dem sehr glücklichen Elfmeter für Enschede im Hinspiel hat Schalke nun die Aufgabe, das ganze noch zuhause zu drehen. Dass sie das können, hat bereits das Helsinki-Spiel gezeigt, bei dem die Ausgangslage denkbar schlechter war.

Allerdings ohne Matip, den die Fifa trotz des Witzfouls nicht entsperrt. Gut, damit war zu rechnen, macht die Sache aber nicht besser!

Änderung! Matip darf spielen, könnte aber im Viertelfinale gesperrt sein. Freitag neue Verhandlung.

Gerade nach dem Spiel gegen den HSV fällt es sehr auf, dass Pukki international nicht für uns spielen darf – diese Saison.

Wo ich mir aber sicher bin, dass die Spieler, die auf dem Platz stehen werden, alle (und damit hoffe ich wirklich auf ALLE!) ihre Körner zusammensuchen, und die Nachbarn mit einer deftigen Niederlage nach Hause schicken.

Ein richtiger Schiedsrichter sollte es aber auch besser machen, dann kann der Horst mal wieder ruhig schlafen!

Glück Auf, Jungs, ihr packt das!

Headhunter Buch-Film-Vergleich

Am Donnerstag (15.03.2012) erscheint die Verfilmung von Headhunter des norwegischen Autors Jo Nesbø.

Ich sah im Januar in einer Sneak Preview den Film und berichtete hier darüber. Anschließend las ich das Buch. Einfach, weil ich wissen wollte, inwiefern die Gewaltszenen, die mir im Film zu übertrieben waren, auch im Buch so gewaltvoll umgesetzt sind.

Was mir positiv im Vergleich zu entlocken ist:
- Die Spannung aus dem Buch hat der Film übernommen. Könnte natürlich daran liegen, dass es kein Film aus Hollywood’s Schmiede ist.
- Der Film ist ziemlich stark an das Buch angelehnt und ist nicht irgendwie konstruiert.

Was mich jedoch stört, und mich somit zugleich negativ aufstößt:
- Die bereits in der Kurzreview angesprochenen Gewaltszenen, die so im Buch nicht stattfinden. An diesen Stellen ist ohnehin ein fast gänzlich anderes Szenario zu lesen.

Im Großen und Ganzen bin ich jedoch ganz froh und finde, dass der Film einen Vergleich durchaus – wenn auch mit Abzügen – standhalten kann.

Somit spreche ich, auch wenn ihr das Buch kennen solltet, an dieser Stelle noch mal eine Empfehlung aus. Lasst die Kinos nicht leer!