Lasset die Spiele beginnen.

17. Januar 2012 1 Kommentar »

Die Rückrunde der Bundesliga steht vor der Tür. Hat die Flosse schon fast an der Klingel.

Ich finde die Winterpause ja noch schlimmer als die Sommerpause. Das hat 2 Gründe. Zum einen war ich in dieser Winterpause nicht fähig genug Abwechslungssportarten wie Football oder Basketball zu verfolgen. Zum anderen gab es die ein oder andere Sache, die mir die Winterpause vermieste. Farfan und Jones, um das namentlich zu nennen. Farfan – so stimme denn die Geschichte – hat alles an Sympathien verspielt. Nur wird man ihn wohl nicht als Gewinn los. Ob man Jones für sechs (wettbewerbsübergreifend acht) Spiele sperren muss, lass’ ich offen. Allerdings fehlt er damit im defensiven Mittelfeld. Und das ist gar nicht gut. Ich verweise dafür einfach mal an Torsten.

Am Wochenende beginnt das Spektakel also wieder und ich bin erfreut, wenn auch ein wenig überrascht, dass Schalke dort oben in die Rückrunde startet. Ich hoffe, dass Gladbach die Bayern am Freitag ärgern kann und wir am Samstag nachlegen. Mit wem ist eigentlich egal. Der Hunter ist heiß und Raul scheinbar auch.

Übrigens sage ich ja schon seit Monaten, dass Raul die 7 Mio wert ist und gehalten werden sollte. Zumindest mal für ein Jahr. Das scheint ja irgendwie auch sehr bald der aktuelle Stand zu sein. Aber lieber noch nicht zu früh freuen.

Ansonsten freue ich mich auf die Rückrunde und hoffe auf das Beste.

Leider habe ich derzeit nur 2 Karten für die Rückrunde. Gegen Pilsen und dann Hannover.

Alle, die bereits am Samstag wieder in unser Wohnzimmer gehen, viel Spaß!

Glück Auf, Schalke!

Olle Kamellen

13. Januar 2012 Keine Kommentare »

Folgender Tweet der besten StereoSushisu ist verantwortlich für die folgenden Zeilen.

Ich traf in den letzten 40 Tagen einige Leute, die ich seit dem Abitur nicht mehr sah. Und 95% gehören in die Kategorien, die dort auf dem Bild zu sehen sind. Ich nenne das ganze einfach mal Kategorien.

Im echten Leben kommt man ab und an nicht umher mit Menschen, die man ursprünglich der 1. Kategorie zugeordnet hat, gleichzeitig an einem Ort zu sein. Vielleicht ist es nicht freundlich, aber das interessiert mich in diesen Momenten nicht. Ich kann auf diese Heuchelei dankbar verzichten. Ich spreche einfach nicht mehr mit denen. Ob ich mich dadurch noch viel unbeliebter mache, stört mich nicht. Ja, ich selektiere. Und ich fühle mich gut dabei. Vermutlich selektiert jeder auf irgendeine Art und Weise. Ich fand dieses Bild (im sprichwörtlichen Sinne), welches wir im Ethikunterricht hatten, sehr schön. Es wurde selektiert. Auch wenn es bei mir nicht ein selektieren nach stark und schwach oder arm und reich ist.

Der Vorteil ist ganz einfach der, dass ich mich nur mit Menschen abgebe, mit denen ich mich auch abgeben möchte. Das geht von “Lieblingsmenschen” bis hin zu Menschen, mit denen ich einfach gerne Konversationen pflege, aber keine sonderlich große Bindung habe.

Der Nachteil ist prinzipiell noch einfacher darzustellen. Allzu oft passiert es, dass man alleine irgendwo ist. Sei es im besten Fall auf kulturellen Veranstaltungen wie Konzerte, Kino oder ähnliches. Schlimmer jedoch sind irgendwelche Ansammlungen von Menschen, die sich, oder einen, womöglich “Freunde” schimpfen, man sich selbst aber in keinster Weise als ein solcher fühlen kann. Stichwort Ehemaligentreffen.

Was im alltäglichen Leben außerhalb der Internetwelt relativ einfach ist, scheint im Internet bei Nutzung von sozialen Netzwerken ungleich schwieriger. Ich hatte lange Zeit das Gefühl,  man müsse auf Portalen wie Facebook immer alle “Bekannten” als Freund hinzufügen. Sonst wäre das ein schlechtes Zeichen. Man könnte ja meinen, man hätte persönlich was gegen sie. Allerdings, nachdem ich nun einen neuen Facebook-Account habe, ist mir diese Denke vollständig egal geworden. Denn mir war das zu voll. Ähnlich wie in einer Großraumdiskothek. Die mag ich auch nicht. Ich möchte in Ruhe Menschen “treffen” können. Natürlich könnte ich mit Listen arbeiten. Aber wofür. Nur, um zu zeigen, dass ich die Person mal persönlich getroffen habe, wenn überhaupt? Das ist so unglaublich dumm und sinnfrei. Ich wende meine “real life”-Regel einfach auch in den Weiten des Internets an und alles ist gut. Jedenfalls fühle ich mich wohler.

Ich möchte auch einfach nicht irgendwo sein, wo vielleicht 1 von 500 Personen dabei ist, die ich “mag”. Es sind ja immerhin viel zu viele, die mich nerven, ohne irgendwas mit mir zu tun zu haben.

Ach ja, ich habe auch noch eine weitere Kategorie. Sie nennt sich “Möchte ich nie betrunken gegenüberstehen”. Aus Gründen, die schon beim Gedanken an die Person Zorn schüren. Ich befürchte dabei noch irgendwann aus den Fugen zu fliegen. Um in diese Kategorie zu gelangen, bedarf es jedenfalls eine lange Zeit und eine Menge Unsinn (Unsinn im Sinne von dummen Aktionen). Problematisch ist das ganze ja nur, dass ich eigentlich ein ziemlich friedlebender Mensch bin. Wenn Explosion, dann wohl auch zu sehr. Davor habe ich Angst. Deswegen selektiere ich.

Das tat gut!

52 Songs – Thema 28

12. Januar 2012 Keine Kommentare »

Konna fragt beim Thema 28 nach Kälte. Das Thema würde besser passen, wäre das Wetter entsprechend.

Ich möchte mich gerne jedoch nicht auf die Kälte im Sinne des Klimas beziehen.

Curse – Und was ist jetzt

Kafka am Strand

11. Januar 2012 Keine Kommentare »

Kafka am StrandIch weiß gar nicht so recht, was zu sagen ist.

KLAPPENTEXT

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. “Als mein fünfzehnter Geburtstag gekommen war, ging ich von zu Hause fort, um in einer fernen, fremden Stadt in einem Winkel einer kleinen Bibliothek zu leben.” Der Erzähler dieser Zeilen heißt Kafka Tamura und seine Reise führt in Wirklichkeit aus der realen Welt hinaus in sein eigenes Inneres, entlang an den Ufern des Bewusstseins. Eine schicksalhafte Prophezeiung, der Geschichte von Ödipus gleich, lenkt Kafkas labyrinthischen Weg. “Kafka am Strand” heißt das Bild an der Wand von Saeki, der rätselhaften Leiterin jener kleinen Bibliothek. Und “Kafka am Strand” heißt auch der Song aus der Zeit, als Saeki noch Pianistin war und einen jungen Mann leidenschaftlich liebte, sie waren ein Paar wie Romeo und Julia. Die Wege des Erzählers Kafka kreuzen sich auf geheimnisvolle Weise mit den ihren und denen eines alten Mannes, der die Sprache der Katzen versteht und Spuren folgt, die in eine andere Welt weisen.

Da Eduard viel über jenes Buch verloren hatte, und das auch nur gutes, soweit ich mich erinnern kann, musste ich das Werk einfach ausprobieren. Mein erstes “größeres” Werk auf dem kindle. Das Lesen aus dem kindle klappte gut. Ich bin ja durchaus so ein Mensch, den man auf den ersten 100 Seiten so dermaßen abschrecken kann, dass er ein Buch nicht mehr anrührt. Doch, und das war ganz anders, bis zu diesem Punkt war es jederzeit sehr weit entfernt. Natürlich gibt es, insbesondere am Anfang, durch diese Sprünge in den Erzählungen Momente, wo man denkt, was das für ein Quatsch ist. Und doch, der Anfang zog sich bei mir recht zäh. Allerdings las ich die letzten 35% des Buches direkt am Stück. Kurze Unterbrechungen, weil ich an der Arbeit war, mit einbegriffen. Aber jede freie Minute zog es mich direkt an den kindle.

Ich kann euch dieses Buch also nur an’s Herz legen.

Headhunters (Film)

10. Januar 2012 Keine Kommentare »

Gemeint ist hier die Verfilmung von Jo Nesbø‘s Buch.

Kommt am 15. März 2012 in die Kinos. Sah ihn am 04.01. in der Sneak.

Was soll ich dazu sagen?

Zunächst war ich positiv beeindruckt. Die oftmals wirren Kamerawechsel haben gepasst. Passen wahrscheinlich immer im Film.
Was mich aber stört war der Verlauf. Gut, Blut hin, Blut her. Aber zermanschte Schädel? Brauche ich nicht. Der Film an sich war eigentlich spannend genug.

Im Endeffekt war er mir zu verrückt.

Daher nur: 7/10.

Allerdings: Ich habe einige positive Kritiken gelesen, von daher solltet ihr den Film ruhig auf der Merkliste haben!

 

PS: Mit der Pistole im Schritt jemanden erschießen, ist unglaublich klasse!