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Gefühlte Niederlage reicht zum Gruppensieg!

Mit folgender Elf starteten die Knappen:

Hildebrand – Uchida, Höwedes, Metzelder, Kolasinac – Holtby, Neustädter – Pukki, Barnetta, Draxler – Marica

Entsprechend der Aufstellung gestaltete man das Spiel. So etwa 70 Minuten vom Spiel. Obwohl man gesehen hat, dass die Mannschaft wollte. Aber eben nicht immer konnte. Durch verschiedenste Aspekte bestimmt.

Am Ende war es ein 1:1. Und da Arsenal nicht gewonnen hat, hätte auch eine Niederlage zum Gruppensieg erreicht. 12 Punkte stehen auf dem Konto. Aus 6 Spielen. Ist schon in Ordnung so! Ob das nun ein gutes, oder doch eher ein schlechtes Los sein wird, als Gruppenerster in die K.O.-Runde zu ziehen, lassen wir mal offen.

Jedoch bleibt unter dem Strich, dass wir, trotz einer anders gestalteten Mannschaft, die große Sicherheit haben vermissen lassen. Zum Großteil durch Fehlpässe verschuldet. Der Rasen hat da sicher auch mitgespielt. Dennoch lässt sich nicht verleugnen, dass es hier und da Unsicherheiten gibt. Hat in diesem Spiel aber keinen großen Unterschied gemacht und hätte es auch nicht.

PS: Hildebrand hat dann eben mal die Unhaltbaren gehalten. Gruß rüber in die Turnhalle.

Beim Dino unter die Füße gelangt.

Das 1. Spiel ohne Twitter. Aus Gründen. Keine Livekommentare. Nur das Spiel. Ungewohnt.

Erstaunlicherweise ließ Huub Stevens für Holtby und Draxler Pukki und Obasi spielen. Es blieb abzuwarten, ob das nicht komplett in die Hose gegen sollte, gegen ein HSV ohne vdV und Son. Doch genau Pukki und Obasi waren die Spieler, denen man das Fehlen angemerkt hat. Hier ein Laufweg, da ein Pass. Es passte noch einfach nicht. Im ganzen Team. Nicht verwunderlich, dass der HSV zu Beginn das Heft in der Hand hatte. Nach den 12 Minuten Stimmungspause wachte Schalke langsam auf. In der 22. Minute fast die Führung. Ecke Farfan, Kopfball Obasi. Auf der Linie geklärt. Verdammt. Also weiter. Doch bis zur Halbzeit sollte nicht mehr so viel passieren.

Halbzeit 2. Unverändert. Doch ein anderes Bild. 51. Minute knallte Beister den Ball ins Tor. Über Unnerstall, der ja nicht gerade klein ist, aber einen Tiefgang probte. Hamburg in Führung. Schlucken. Entsetzen. Und dann kam auch schon die 65. Minute. Mit Rudnevs. Und einer Schalker Verteidigung, die einem Hühnerhaufen gleich kam. Rudnevs stand am Ende komplett frei im Unkreis von 4-5 Metern und konntelocker zum 2:0 einschieben. Autsch. In der 80. Minute dann der glückliche Anschlusstreffer für Huntelaar, nachdem Rincon technisch nicht fähig war den Ball anzunehmen, ihn stattdessen mit der Hand spielte. 2:1. Sollte aber auch nicht reichen. Es rollte die 90. Minute. Freistoß Fuchs. Doch Adler machte seinem Namen alle Ehre und schenkte uns nicht mal einen Punkt. In der Nachspielzeit noch das 3:1 für Hamburg. Autsch. Autsch. Autsch.

3 Auswärtsniederlagen in Folge. Immer wunderbare Fanunterstützung.

Immerhin spielte man heute besser als ein nie zusammengespielter Haufen. Brachte auch nichts, weil die letzten Bälle zum Großteil an den Gegner gingen.

Und Samstag folgt Gladbach. Mir blüht eine verwelkte Pflanze.

Achtelfinale, olé!

1:0 gegen Piräus. Der erwartete und erhoffte Sieg und die nötigen 3 Punkte für das Achtelfinale.

Es war das erwartete Spiel, in dem Schalke das meiste in der Offensive versuchte. Doch es kam nichts bei rum.
Das lag zum Einen daran, dass viele Aktionen zu egoistisch und zu ungenau abgeschlossen worden sind und zum Anderen daran, dass Flanken schlecht kamen und/oder kein Abnehmer da war, der was damit anstellen konnte.

Somit war es ein Spiel in eine Richtung, das mit wenigen Ausnahmen dennoch nicht siegessicher schien. Als Piräus dann noch gefährlich wurde, hegte ich Bedenken, dass das ganze gut ausgehen wird. Schlechte Beispiele gab es in letzter Zeit ja genug.

Unter dem Strich steht ein glückliches Tor zum 1:0. Aus der Kategorie “ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn”.

Aber egal! Achtelfinale, olé!

Debakel wäre untertrieben

Was war denn das? Ich reibe mir teilweise noch immer die Augen, wenn ich an das Spiel von Schalke in Leverkusen denke.

Man kann ja als Anhänger der Knappen nicht mal traurig sein, weil man die Chancen, die man sonst hat, nicht gemacht hat. Man kann sich nicht darüber ärgern, dass die Niederlage unverdient war, weil man das Spiel dominierte. Man kann nicht mal feststellen, dass irgendwas an dem Spiel positiv war. Obwohl, 2 Dinge vielleicht doch. Papadopoulos und Unnerstall. Wenn Unnerstall, der normalerweise ja der Liebling der Fans ist, die das Schlechte suchen, war er gestern der Einzige neben Papa, der dem Spiel noch Leben einhauchte. Ansonsten hat es Huub ganz gut getroffen.

Ich hätte heute neun Spieler auswechseln können. Einen, den ich nicht rausgenommen hätte, hat sich selbst vom Feld genommen

Eben genau die beiden.

Der Rest spielte irgendwas zwischen kein Training, Fehlpasskönig und so als hätte man noch nie zusammengespielt. Als wäre die Mannschaft eine neue, derne Laufwege man noch nie gesehen hat.

Gestern war so ziemlich gar nichts gut.

Jetzt heißt es Mund abputzen und Mittwoch die Quali für die K.O.-Runde der Championsleague schaffen. Mehr zählt am Mittwoch nicht. Hauptsache die 3 Punkte bleiben daheim!

Glückauf!

Zwei sehr wichtige Siege

Die letzten 5 Tagen waren an Spannung kaum zu Überbieten. Schalke spielte gegen Dortmund und am direkt darauf folgenden Mittwoch in London gegen Arsenal. Es waren zwei Spiele, die richtungsweisend sein können.

Doch zunächst zum Spiel in Dortmund:
Eine erstaunlich starke Schalker Mannschaft nutzte das Spiel gegen eine schwache Dortmunder Leistung aus und gewann 2:1. Klingt knapp, war es zeitweise auch. Aber eben nie in dem Maß, dass man Angst haben müsste, das Spiel noch zu verlieren. Dafür waren die Spieler vom BVB einfach zu schwach an diesem Tag. 3 Punkte aus dem Revierderby und eine mega breite Brust.

Dann am Mittwoch in London gegen Arsenal. Mit der breiten Brust aus dem Revierderby ging es ins Spiel gegen eine geschwächte Mannschaft von Arsenal, die aber trotzdem nicht minder gefährlich hätte sein dürfen. Was dann unter dem Strich gezeigt wurde, war eine Dominanz von Schalke, die in Halbzeit 1 meist nur in der Defensive sehr gut standen und durch Konzer Akzente, in Halbzeit 2 aber alle Bereiche abdeckte. Unter dem Strich war ein völlig verdienter 2:0 zu verzeichnen! Das ganze hätte auch höher ausfallen können, hätte man die vielen Chancen zielstrebiger genutzt.

Welcher Sieg war wichtiger?

Für die Moral und die Fans sicher der in Dortmund. Für die Saison dürfte es der Sieg gegen Arsenal gewesen sein, weil man nun als Spitzenreiter in die kommenden Spiele der Champions League geht. Und man weiß, dass man jeden (mit Ausnahme von Bayern, wie man gezeigt hat) schlagen kann. Wobei vermutlich auch Bayern zu schlagen gewesen wäre, hätte man denn auch vernünftig gespielt.

Jedenfalls dürfen die Fans jetzt ein wenig im Freudentaumel leben und am Samstag gegen den Club die nächsten 3 Punkte einfahren – hoffentlich!