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Endlich! iTunes11!

Woooohooooo! Endlich! Lange drauf gewartet!

Doch was genau habe ich mir versprochen, bringt es mit sich?

Versprochen habe ich mir nichts wirklich. Ich sah diverse Bilder bzw. Videos, wie es werden sollte und war gespannt, wie es in echt wird, wie es sich anfühlt.

Gut, eine Sache habe ich mir erhofft. Die vernünftige Ansicht, welches Lied als nächstes gespielt wird. Natürlich auch nur sinnvoll im Zusammenhang von zufälliger Wiedergabe. Logisch.

Was bringt es mit sich?

Neue Ansicht:
- Modern. Das ist schön!
- Kann nun in der Alben-Symbolübersicht direkt in die Alben schauen. Schön für die, die diese Ansicht bevorzugen. Ich jedoch bevorzuge eine auf Vollbild maximierte Liste der Titel. MANKO: Sehe die Alben-Cover nicht mehr, so weit ich das bis hierhin beurteilen kann. Das ist schon nicht so schön!

Nächste Titel:
- Bin ich Fan von. Kann somit einfach ein paar Titel überspringen, einen Titel rauswerfen oder ein Lied als nächstes Spielen lassen, weil mir danach ist. Lässt sich natürlich auch außerhalb der Ansicht “Wiedergabeliste” mit jedem x-beliebigen Titel anstellen. GUT!

Neuer Mini-Player:
- Immer im Vordergrund. Gefällt mir. Im Zusammenspiel mit der Suche und der Wiedergabeliste scheint dies eine super alternative zu sein, wenn man nicht immer ins Vollbild-iTunes wechseln möchte. Schnell ein-zwei Klicks und schon ist man weiter. Das gefällt mir ziemlich gut.

Habe zuvor ehrlich gesagt, so gut wie nie mit dem Miniplayer gearbeitet. Aber auch einfach aus dem Grund, weil ich, soweit bekannt, keine Möglichkeit hatte zu schauen, was als nächstes kommt. Könnte zwar immer skippen, aber das ist auf Dauer ja auch nervig. So kann ich frühzeitig schauen, was kommt und für die kommende Zeit einfach eine Liste anlegen, die mir zusagt. Sehr einfach, sehr schön!

Neues Store-Design:
- Relativ unwichtig für mich. Solange ich finde, was ich suche, bin ich zufrieden. Nutze aber auch keine Filme/Serien usw. Kann da natürlich ein ganz anderes Gefühl sein als vorher.

Das waren dann mal die ersten Eindrücke, die ich vom neuen iTunes gesammelt habe.

Review: Max Herre – Hallo Welt! Kahedi Radio Live (Juice Exclusive EP)

In der Ausgabe #145 der Juice (September 2012) ist mal wieder eine EP enthalten. Von Max Herre.

Tracklist:
01. Hallo Welt!
02. Aufruhr (Freedom Time) feat. Patrice & Fetsum
03. Jeder Tag zuviel feat. Antonini (Mega! Mega!)
04. Esperanto feat. Joy Denalane
05. Kahedi Dub & Yogibär Medley feat. Megaloh
06. Rap ist feat. Megaloh
07. 1992
08. Wenn der Vorhang fällt feat. Afrob & Grace
09. Wolke 7 feat. Philipp Poisel
10. So Wundervoll feat. Aloe Blacc

Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Wer ihn mag, wird diese EP mögen. Ja, das behaupte ich einfach mal.

In vielen Momenten sah ich mich einfach in der Menge vor der Bühne. Es war wunderschön. Sehr entspannt im späten Stadium eines Sonnenuntergangs. Einfach wunderschön. Viele Feuerzeuge.

Max Herre und seine Bühnenbegleitungen schaffen es einfach die Texte locker wie Wolken klingen zu lassen. Man hört zu, wird gefesselt, saugt alles auf.

Ein einziges, kleines Manko habe ich dennoch: Die Nennungen von Kahedi Radio. Aber das kann auch einfach ein ganz persönliches Ding sein.

Ganz ehrlich, kauft euch das Heft. Für 5,90 lohnt es sich allein schon wegen der EP.

Um es in Jan Delays Worten zu sagen:

Hip Hop ist wieder wer.

Und Max Herre ist es immer noch!

Ich weiß wieder, warum ich Casper so sehr mag.

Eigentlich wusste ich es schon immer. Aber mir ist das soeben wieder bewusst geworden.

Ich höre Casper im Prinzip seit 2007. Mehr oder weniger intensiv. Die ersten Kontakte habe ich tatsächlich schon mit Die Welt hört mich gemacht. Leider natürlich nicht auf dem legalen Weg. Aber ich hörte das und was auf eine gewisse Art und Weise hin und weg. Auch, wenn ich zu der Zeit mit dieser Musik ziemlich allein stand. Die Stimme hatte nicht gefallen, oder sonst irgendwas. Aber trotzdem, ich blieb dabei.

Dann kam Hin zur Sonne und irgendwie war das zu dem Zeitpunkt für mich nicht greifbar. Es war weiter weg, als ich Die Welt hört mich fühlte. Es war etwas anderes, nicht so ganz das für mich. Dann kam das Splash! 2009 und ich fühlte Casper bei seinem Auftritt so sehr, dass es keinen Ausweg gab, außer Hin zur Sonne zu kaufen. Allein schon, weil dieser Musiker das live so unglaublich gut rübergebracht hat. Der Kauf war wohl auch kurz bevor sein 1. richtiges Album ausverkauft war. Wie ich aber erst später gemerkt habe. Ich fühlte mich ein wenig elitär, wollten es doch so viele Leute haben.

Zu diesem Zeitpunkt war ich noch immer relativ allein in meinem Umfeld, wenn es um Casper ging. Auf Geburtstagsfeiern spielte ich Casper, doch die wenigsten sahen irgendwas positives darin. Gut, manche werden eben erst spät klug.

Und dann kam XOXO so langsam ins Rollen. Ich wusste, obwohl mir die ersten Probeaufnahmen nicht sonderlich zusagten, dass das was wird. Ich war von Tag eins an so sehr auf das Album fixiert, wie ich es vorher nie erlebt habe. Und dann war da das Splash! 2011. Das Album kam an dem Freitag raus, ich war aber an dem Donnerstag schon dort. Also von CD auf MP3 gewechselt. Dank dem Netz dort war das nicht möglich. An dem Montag also endlich die MP3s bekommen. Es fehlte mir aber nachwievor die physikalische Version. Somit wurde das ganze noch auf CD besorgt.

Und dann sitze ich jetzt hier, habe die DVDs zu Der Druck Steigt gesehen und fühle unglaublich viel. In gewisser Weise fühle ich vieles noch besser, wenn ich die Hintergründe mehr oder weniger kenne.

Angefangen von Rasierklingenliebe, was mich irgendwie in schwierigen Phasen weiter reingezogen hat, gleichzeitig aber auch rausgeholt hat. Casper war quasi der Musiker, der zu jeder meiner Launen immer irgendwie die passende Musik hat. Das ganze wurde mit XOXO abgerundet. Insbesondere Michael X möchte ich da nennen, habe ich mich doch teilweise selbst in dem Lied besungen gehört. Es war ein ganz verrücktes Gefühl.

Jedenfalls werde ich wohl nicht vollkommen unglücklich werden, sollte ich ihn im Jahr 2012 – das wäre dann nach 2009 das erste Jahr – nicht (bei einem eigenen Konzert) live sehen können. Denn ich verbinde so viele Emotionen und Momente mit diesem Menschen als Musiker, dass das Ganze nicht so schnell ins Negative rutschen kann.

Es geht ein Dank raus an Benjamin Griffey, besser bekannt als Casper.