Category Archives: Buch

Wir schreiben-Sammelbuch

Wir schreiben ein Sammelbuch. So ist der Plan.

Ich dachte an ein leeres Buch. Ich schreibe die eine Einleitung, die ersten Worte und eine erste Geschichte, ein Gedanke, ein Gedicht. Das weiß ich noch nicht. Das ist aber auch relativ unerheblich. Was für mich dahinter zählt, ist der Gedanke, etwas eigenes zu Papier gebracht zu haben. Nicht irgendwo abschreiben. Vielleicht als verbesserte Version erst ins Buch schreiben.

Man kann da schreiben, was man möchte. Man kann auf etwas reagieren, was bereits im Buch steht anhand eines eigenen Textes (möchte man eine Diskussion, kann man das ganze auslagern), ein bestehenden Text fortführen bzw. ergänzen (so es nicht klar unterbunden dargestellt wurde vom Ausgangstext-Autor). Man kann auch einen Gedanken mit sich selbst ausdiskutieren. Selbst zwei Zeilen können eine ganze Menge sprechen. Es geht nicht darum, dass man zehn Seiten schreiben soll.

Regeln?
Ein Text darf bis zu 8 Seiten (Vorderseite, Rückseite, Vorderseite, Rückseite, Vorderseite, Rückseite, Vorderseite, Rückseite) lang sein. Das sind vier Blätter. Mehr würde den Rahmen zu sehr sprengen. Eher (lieber) weniger. Jeder nur ein Text pro Zug / Zusendung des Buchs. Gerne können Menschen mehrere Texte schreiben, wenn ihnen danach ist.

Wie soll das versenden stattfinden?
Mir sind da spontan zwei Arten eingefallen:
1. Der Versand läuft über mich. Sprich: Ich versende das Buch, ihr schreibt, schickt es zurück. Da könnte ich auch ohne Probleme die kosten für den Versand übernehmen. Wäre auch die sinnvolle Option, wenn ihr sonst niemandem eure Adresse anvertrauen möchtet.

2. Ich schicke das Buch zu euch, ihr schreibt, schickt das Buch an jemanden weiter. Bedingung: Die Person hat auch bereits wen, an den/die das Buch weitergeschickt wird. Oder eben zu mir zurück. Da kann ich nicht garantieren, dass ich alle Kosten, die beim Versand anfallen, decken kann. Müsste man schauen. Das wäre die Option, falls ihr ohnehin schon die Adresse habt, sie aber sonst niemand haben soll.

Was passiert mit den Texten?
Sofern es gestattet ist, werde ich sie hier sammeln. Wenn das jemand nicht möchte, bleibt er einzig und allein im Buch.

Und jetzt: Freiwillige vor.

Fragen in die Box da unten.

Nachrichten an: michilinmaennchen[at]gmx[.]de

Die Entscheidung zugunsten eines Buches ist gefallen. 

Das “Grüne Buch mit dem Muster” hat die meisten Stimmen (8) erhalten und wird somit auch das erste Buch sein, welches Geschichten erfahren wird. (Stand 24.04. – 07:05 Uhr ist das Buch auf der Reise zu mir. Der Spaß kan somit bald losgehen!)

Das Buch kommt von DasKriskind und wurde von ihr selbst gebunden. Somit haben wir an dieser Stelle Buch und Texte, die von den Teilnehmern kommen. Selbstgemacht.

Auf dem Buchrücken prangert ein “Favoriten” in weißer Farbe. Wer möchte, kann auch da eine Verbindung zum Projekt sehen.

Ein großes Dankeschön somit an dieser Stelle nach Berlin, dass sie uns und sich das Buch kostenslos zur Verfügung stellt.

Als zweites Buch, so sich in der Zwischenzeit nichts an einem  besseren Buch ergibt, und wir das erste Buch mit Lyrik begeistern, wird dieses Stück zum Einsatz kommen. An Stimmen hat es 7 erhalten. Mit meiner Stimme hätte es 8 erhalten und wir hätten ein Stechen erreichen müssen. Fand ich unsinnig. Ich vertraue einfach mal darauf, dass wir Buch eins schnell mit Worten füllen können.

Was ich an dem Buch mag? DIe Verbindung aus Braun und Gold mit weißen Papier. Auf dem Bild erkennt man in Gold nur das Logo. Dennoch sind die Seitenränder, so das Buch zugeschlafen ist, auch mit Gold verziert.

 

 

Alle Texte und Gedanken werden nun auf der Seite “Wir Schreiben – Das Sammelbuch” forgesetzt, die ihr oben im Menü auch sofort anklicken könnt. Dort folgt auch noch eine kleine Einleitung, bevor es mit den Texten losgeht.

 

Headhunter Buch-Film-Vergleich

Am Donnerstag (15.03.2012) erscheint die Verfilmung von Headhunter des norwegischen Autors Jo Nesbø.

Ich sah im Januar in einer Sneak Preview den Film und berichtete hier darüber. Anschließend las ich das Buch. Einfach, weil ich wissen wollte, inwiefern die Gewaltszenen, die mir im Film zu übertrieben waren, auch im Buch so gewaltvoll umgesetzt sind.

Was mir positiv im Vergleich zu entlocken ist:
- Die Spannung aus dem Buch hat der Film übernommen. Könnte natürlich daran liegen, dass es kein Film aus Hollywood’s Schmiede ist.
- Der Film ist ziemlich stark an das Buch angelehnt und ist nicht irgendwie konstruiert.

Was mich jedoch stört, und mich somit zugleich negativ aufstößt:
- Die bereits in der Kurzreview angesprochenen Gewaltszenen, die so im Buch nicht stattfinden. An diesen Stellen ist ohnehin ein fast gänzlich anderes Szenario zu lesen.

Im Großen und Ganzen bin ich jedoch ganz froh und finde, dass der Film einen Vergleich durchaus – wenn auch mit Abzügen – standhalten kann.

Somit spreche ich, auch wenn ihr das Buch kennen solltet, an dieser Stelle noch mal eine Empfehlung aus. Lasst die Kinos nicht leer!

Kafka am Strand

Kafka am StrandIch weiß gar nicht so recht, was zu sagen ist.

KLAPPENTEXT

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. “Als mein fünfzehnter Geburtstag gekommen war, ging ich von zu Hause fort, um in einer fernen, fremden Stadt in einem Winkel einer kleinen Bibliothek zu leben.” Der Erzähler dieser Zeilen heißt Kafka Tamura und seine Reise führt in Wirklichkeit aus der realen Welt hinaus in sein eigenes Inneres, entlang an den Ufern des Bewusstseins. Eine schicksalhafte Prophezeiung, der Geschichte von Ödipus gleich, lenkt Kafkas labyrinthischen Weg. “Kafka am Strand” heißt das Bild an der Wand von Saeki, der rätselhaften Leiterin jener kleinen Bibliothek. Und “Kafka am Strand” heißt auch der Song aus der Zeit, als Saeki noch Pianistin war und einen jungen Mann leidenschaftlich liebte, sie waren ein Paar wie Romeo und Julia. Die Wege des Erzählers Kafka kreuzen sich auf geheimnisvolle Weise mit den ihren und denen eines alten Mannes, der die Sprache der Katzen versteht und Spuren folgt, die in eine andere Welt weisen.

Da Eduard viel über jenes Buch verloren hatte, und das auch nur gutes, soweit ich mich erinnern kann, musste ich das Werk einfach ausprobieren. Mein erstes “größeres” Werk auf dem kindle. Das Lesen aus dem kindle klappte gut. Ich bin ja durchaus so ein Mensch, den man auf den ersten 100 Seiten so dermaßen abschrecken kann, dass er ein Buch nicht mehr anrührt. Doch, und das war ganz anders, bis zu diesem Punkt war es jederzeit sehr weit entfernt. Natürlich gibt es, insbesondere am Anfang, durch diese Sprünge in den Erzählungen Momente, wo man denkt, was das für ein Quatsch ist. Und doch, der Anfang zog sich bei mir recht zäh. Allerdings las ich die letzten 35% des Buches direkt am Stück. Kurze Unterbrechungen, weil ich an der Arbeit war, mit einbegriffen. Aber jede freie Minute zog es mich direkt an den kindle.

Ich kann euch dieses Buch also nur an’s Herz legen.

Linksaufsteher

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Das Buch von Matthias Sachau gab es kostenfrei bei Amazon für den kindle.

 

Prinzipiell klang das durchaus interessant. Ich sprang also in das Abenteuer.

Was einen erwartet, ist einfach mitreißend. Weil es versteht zu unterhalten. Es macht Spaß, ist (viel zu) leicht nachzuvollziehen. Kurz gesagt, es unterhält. Für mehr ist das ganze sicher auch nicht bestimmt. Man geht mit, denkt sich rein und hofft mit dem Protagonist.

 

Spannend ist das ganze nur in der Form, dass man auf manche Dinge wartet. Und doch kommt es anders.

 

Einfach hier schauen. Wäre mir derzeit aber für 8€ für den kindle zu teuer, wenn ich ehrlich bin.