Archiv für September 2010

3 Jahre vor jetzt

25 September 2010

3 Jahre vor jetzt

Pressefreiheit

25 September 2010

Ja, sie existiert und das ist gut so. Das sollte jeder Bürger dieses Landes auch respektieren.
Warum ich darüber schreibe?
Weil es im Bereich der Musik (genauer gesagt deutscher Hip-Hop / Rap) wieder mal einen Eklat gegeben hat. Und zwar wurde Marcus Staiger attackiert, nachdem er eine Review verfasst hat, die dem Künstler nicht gefallen hat. (Auf meinrap.de genauer zum nachlesen)

Da ich auch schon die ein oder andere Review verfasst habe, könnte mir theoretisch das gleiche passieren. Wird es aber wohl nicht. Aber wenn eben jemand seine Meinung sagt, die dazu noch satirisch verpackt, dann hat man das zu akzeptieren. Auch, wenn es einem selbst nicht in den Kram passt. Wenn nun ein Mensch mir schreibt, dass er/sie mein Blog nicht mag, dann habe ich das auch zu akzeptieren und kann nicht einfach hingehen und ihn K.O. schlagen. Das gehört sich nicht und wird in den meisten Fällen auch eine Strafe nach sich ziehen. Von daher doof.

Marcus Staiger hat auf die Anzeige verzichtet und ruft dazu auf, dass man sich für die Meinungs- und Pressefreiheit einsetzt. Deswegen mache ich das hier.

Also: Solange niemand beleidigt wird, auch wenn man sich vielleicht beleidigt fühlt, dann sollte man andere Meinungen akzeptieren. Vor allem, wenn man seine Werke bewusst der Öffentlichkeit präsentiert!

Buch – welches?

17 September 2010

Hätte gerne ein paar Empfehlungen für Bücher. Wenn möglich als iBook vorhanden. Kein bestimmtes Genre, sowie Länge. Soll einfach leicht zu lesen sein und wenn möglich noch ein wenig lustik bis abgespaced.

Herrengedeck

17 September 2010

1 Korn und 1 Pils. Herrengedeck.

Wie ich angekündigt habe, las ich das zweite Buch von Philip Tamm. Herrengedeck.

Nach der Frau ist vor der Frau …

Das denkt sich Stefan cool, als sich seine langjährige Freundin Katja von den langweiligen Sofa-Abenden mit ihm verabschiedet. Er sei einfach zu träge geworden. Stefan merkt jedoch: Sie war der Treffer, sogar mit Zusatzzahl. Da hilft nur eine Doppelstrategie. Er will sie mit einer Neuen eifersüchtig machen und gleichzeitig sein Leben gründlich renovieren. Die Folge: vier Wochen Dauer-Dating und gelegentliche Männerabende, Herrengedeck inklusive.

Wie schon “Billigflieger” kaufte ich mir auch “Herrengedeck” als iBook.

Viele Rezensionen liefen darauf hinaus, dass “Herrengedeck” “besser” sei. Dies konnte ich zu Beginn jedoch nicht bestätigen. Vielleicht weil mich die Situation, die im Buch beschrieben wurde, auch zu mir passt. Also so geschrieben, dass es der Leser wirklich gut nachvollziehen kann. Zum Ende hin gefiel mir das Buch immer besser.

Dem Buch würde ich 3,5/5 Punkten geben und somit weniger als “Billigflieger”. “Herrengedeck” war einfach nicht so sehr mein Fall, wie es “Billigflieger” war – nicht so packend und (so finde ich jedenfalls) zu konstruiert.

Briefe an Julia

12 September 2010

Ich schaute vor wenigen Stunden den Kinofilm “Briefe an Julia”. Moviepilot sagte mir, dass mir der Film eine 6,5 von 10 Punkten abverlangen wird. Auf anderen seiten erhielt der Film 46%. Manche mochten den Film, andere eben nicht. Da mir der Trailer jedoch sehr zusagte, entschied ich mich kurzerhand ins Kino zu gehen.

Wir (3 Jungs) kamen gerade noch pünktlich zur Werbung ins Kino. Das Kino war so gut wie leer (es war aber auch erst 17.15 Uhr) und man kicherte ein wenig, als wir unsere Plätze aufsuchten. Immerhin sollte das ganze ja ein “Mädchenfilm” sein, da können die “starken” Jungs ja nicht rein, ohne ausgekichert zu werden.

Sophie (Amanda Seyfried) verbringt mit ihrem Verlobten Victor (Gael García Bernal) den Urlaub in Verona. Dort findet sie in einem Haus, welches das Anwesen Julias aus Shakespeares Romeo und Julia repräsentiert, den 1957 verfassten Brief des britischen Mädchens Claire. Seit jeher bringen Verliebte Briefe zu diesem legendären Ort und heften sie an die Mauer. Auch die junge Claire, hin- und her gerissen, schrieb damals über ihre Zweifel, ob sie nach London zurückkehren, oder bei ihrer Jugendliebe Lorenzo in Verona bleiben soll. Sie entschied sich für London, doch im Film Briefe an Julia eröffnet sich ihr fünfzig Jahre später eine zweite Chance. Denn Sophie entscheidet sich dafür, Claires Brief an Julia zu beantworten und tatsächlich erreicht die Sendung auf wundersame Weise ihre Adressatin (Vanessa Redgrave). Kurz darauf taucht Claire in Verona auf und mit Sophies Hilfe beginnt die berührende Suche nach ihrer Jugendliebe

Der Film war nun vorbei. Wir lachten teilweise echt herzhaft. Aber nicht nur, weil es lustige Stellen gab, sondern weil manche Filmstellen einfach in gewisser Art “dumm” waren, dass man einfach anfängt zu lachen.

Mag ja sein, dass es ein Mädchenfilm ist, mir jedenfalls gefällt er jedoch. Die Schauspieler sind größtenteils echt überzeugend, wie ich finde, und die ganze Umgebung ist einfach wundervoll. Der Soundtrack ist ebenfalls super. Jedenfalls im Film. Wie die Lieder ohne den Film wirken, werde ich noch sehen.

8,5 / 10 Punkten.