Gestern war ich seit langer zeit und für sehr lange Zeit wieder mal in der Kirche. Und zwar das erste Mal mit vollem Bewusstsein in der Elisabeth-Kirche in Marburg(Lahn), meiner Heimatstadt.
Anlass war die Konfirmation einer Bekannten. Also ab in die Kirche und Platz suchen. Super. Platz gefunden am Rand und gesehen habe ich kaum etwas in Richtung Altar. Es begann eine 105-minütige Vorstellung. Geprägt war die Prädigt vom Buch “Und Gott chillte” – äußerst diskussionswürdig. Ich werde mir dies in naher Zukunft mal näher anschauen und berichten, wie es so ist. Aufgabe war es, alte Bibelstellen in Twitterform (140 Zeichen maximal) in Jugendsprache mit eigenen Worten wiederzugeben. Was da teilsweise bei raus kommt, ist echt abenteuerlich und ich wundere mich, wo diese Menschen wohnen, dass dort so gesprochen wird. Unglaubwürdig.
Außerdem war die Zeremonie für mich geprägt von dem Lied “Einer ist unser Leben”, denn die Melodie, also der Beat quasi, ist quasi ein Beat von irischer Volksmusik, sprich Säuferlied. Klasse Ding. Der Text war dabei egal. ;)
Somit war mein vorerst letzter Kirchenbesuch auf freiwilliger Basis geprägt von einem schönen Lied, viel Diskussionsstoff und einem nervenden Kind in der Reihe hinter mir. Quasselstrippe und so.






