Zunächst ein mal der veröffentliche Inhalt des Film:
Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos für Ryan Bingham. 322 Tage im Jahr ist der passionierte Vielflieger in der Luft oder in Airport-Hotels, ununterbrochen unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA. Dort übernimmt er die unliebsame Aufgabe, Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren. Ryan selbst hat nur ein Ziel: Er will der siebte Mensch werden, der als Frequent Flyer die sagenumwobene 10.000.000-Meilen-Schallmauer durchbricht. Doch dann lernt er auf einer seiner Reisen am Flughafen eine verwandte Seele kennen, die Geschäftsfrau Alex, die eine menschliche Seite in ihm weckt, die er längst vergessen glaubte. Gleichzeitig droht sein Berufsleben aus den perfekt organisierten Bahnen zu geraten, als die ehrgeizige junge Harvard Absolventin Natalie seinen Chef Craig davon überzeugen kann, in der Firma Modernisierungen durchzusetzen, die Ryan künftig an den Schreibtisch fesseln würden. Sein erfülltes Nomadenleben, in dem Statussymbole den Platz traditioneller Werte eingenommen haben, scheint komplett außer Kontrolle zu geraten: Wo soll ein Mann hin, der kein Zuhause hat?
Der Film gehört zum Genre Komödie, sowie Drama. Auf IMDB hat der Film derzeit eine Bewertung von 8.0/10 (LINK)
Was also erwartete ich nach diesem Inhalt:
1. Ist der Film überhaupt ein Hauch komisch? Ist ja oftmals bei Dramen nicht der Fall.
2. Ist die Geschichte interessant? Kann sie mich in ihren Bann ziehen?
3. Fühle ich mit den Charakteren?
4. Bin ich von den Schauspielern überzeugt?
Nun zu meinen Antworten:
1. Ja! Ich habe an mehreren Stellen im Film geschmunzelt bis gelacht. Zwar nicht laut, aber das ist bei einem Drama auch nicht zu erwarten. Es sind einige lustige Momente enthalten, gut so!
2. Jein. Einerseits ist die Geschichte interessant, doch wird sie auf Dauer irgendwie langweilig und zieht den Film unnötig in die Länge. Dennoch werden durch abwechslungsreiche Szenen die etwas langweiligeren Abschnitte sehr gut sofort wieder ausgeblendet. Immer wieder folgen unerwartete Wendungen, die die Geschichte noch weiter interessant machen.
3. Ja! Eindeutig ein Drama, was mir gefällt! Genau diese Art von Drama, bei dem ich mich sehr gut in die Schauspieler hinein versetzen kann. Demnach auch in die dramenreiche Handlung diverser Abschnitte. Finde ich gut gelungen!
4. Ja! Vor allem George Clooney finde ich in seiner Rolle als Ryan Bingham überzeugend. Leider sind andere Rollen in meinen Augen weniger gut geglückt.
Aber seht selbst!
Mein Fazit: Sollte man sich anschauen, wenn man auf Dramen steht! Nicht zu dramatisch, nicht zu komödiantisch, eben eine gute Mischung! An manchen Stellen hätte ich mir dennoch mehr Dramenreichtum gewünscht!
Meine Bewertung: 8.0/10
PS: Wird gekauft. :)