Es war endlich soweit. Der 20. Februar 2010. An jenem Samstag sollte das erste große Event im Jahr 2010 für mich anstehen. Chimperator ist 11 Jahre geworden und sie veranstalteten eine Tour. Die Tickets waren schon lang gekauft, jedoch nocht nicht von allen Beteiligten bezahlt – sogar heute noch nicht vollständig. xD
Doch bevor es für mich hieß auf in Richtung Fulda, um dort ordentlich Spaß zu haben, hatte ich eine Frühschicht zu verrichten. Dies hatte im Laufe des Tagen noch ein paar Konsequenzen. Dazu später.
Ich also von der Arbeit heim, gegessen, geduscht und dann war es auch schon 16.45 Uhr. Max und Ede holten mich ab. Eduard hätte beinahe die falsche Klingel benutzt. Ich konnte ihn aber noch vorher stoppen. Somit ging es fast schon los. Fehlten nur noch Sören und Malte. Wie sich aber wenige Minuten später herausstellte, sollte Sören mit Jana usw. fahren. Nun ja. Mehr Platz auf der Rückbank. Also Malte in Remsfeld abgeholt und ab nach Fulda. Eine recht ruhige Fahrt. In Fulda angekommen suchte wir erst mal ein bestimmtes Burger King auf und aßen äußerst edel mit Blick auf Musikvideos. Musikvideos ohne Ton. Oder es war einfach zu laut in dem Schuppen, um was von der Musik zu verstehen. Gut und schön. Auto in der Nähe geparkt (wo mal was frei war) und zu Fuß in Richtung Kulturkeller. Ich, da ich im Kulturkeller nicht mit einer Jacke rumrennen wollte, kam nur im T-Shirt. Einlass sollte gegen 19.30 Uhr sein und die Show sollte ab 20.00 Uhr beginnen. Wir waren etwa gegen 18.40 Uhr am ersehnten Platz angekommen. Wir entdeckten eine Lücke und sahen die Stars somit schon hautnah bevor es überhaupt los ging. Es schienen alle recht unmotiviert als sie nacheinander in Richtung Tourbus gingen, den übrigens die Aufschrift Sternenkrieger schmückte.

Gut. Mittlerweile hatten wir eine recht rutschige Eisbahn gebaut. Sören, Jana und Konstorten waren noch immer nicht anwesend. Sören angerufen und heraus gefunden, dass sie noch unterwegs waren. War ja klar.
Um 19.30 Uhr war dann püntklich Einlass und wir strömten mit etwa 20 Leuten in den Kulturkeller. Erschreckend wenig Besucher bisher. Aber es war ja noch früh. Einfach mal nichts bei denken und abwarten. Wir machten uns auf an den Merchendise-Stand. Ein Tua Shirt in XXL für mich, bitte. Gesagt, getan. Ich hatte mein erwünsches Tua-Shirt und war glücklich! Ede holte sich noch ein Kaas-Shirt und sonst fachsimpelten wir noch eine Runde mit dem Verkäufer am Merchendise-Stand. Ein Gründer von Chimperator, doch wer wussten wir nicht. Steffen Wendelstein müsste es gewesein sein. Ungewissheit strömt diesbezüglich noch immer durch meinen Körper. Egal. Es war mittlerweile 19.40 Uhr und Sören noch immer nicht da. Also raus mit Max und ihn angerufen. Die waren allerding zum Falschen “Kreuz”-Zentrum. Korrigiert und kurze Zeit später waren sie da. Gut so. Es war nun quasi 20.00 Uhr und alle runter in den Keller. Schön. Noch schnell n Becks durch den Hals gejagt und erwartungsvoll gewartet. Nun ja. Dauerte ein wenig. Um 20.40 Uhr kam Vasee nun endlich auf die Bühne und spielte ein besonderes Intro. “Chim-per-ra-tor”, ein Video, in dem ein Affe seinen Urin trinkt, “Chim-per-ra-tor” usw. lustiger Beginn. Dann ging es richtig los und die Orsons eröffneten die Show!

Nach gut 2 Stunden oder vllt. auch länger war es dann soweit und der Auto-DJ machte Musik. Die Künstler würden gleich von der Bühne kommen, um zu Quatschen, Autogramme zu geben und Fotos zu machen. Wir also schnell noch mal an den Merchandise-Stand. Meine Beute: ein großes Poster und “Beat ‘em Up”. Eine CD, die wir meinten alt zu sein, jedoch erst 2007 raus kam. Irgendwie falsch unsere Vermutung. Der Verkäufer jedenfalls war total froh, dass die CD verkauft wurde. Schön, wenn man andere Menschen damit glücklich machen kann, ihre Werke zu kaufen. Ich bereue es nicht.
Gut und schön. Dann ging es auf in Richtung Kampf zu den Künstlern. Unterschrift hier, Foto da. Aber sehr selbst.







Zwischendurch beschwörte Kaas dann noch Malte’s Shirt, nachdem er sagte, Kaas’ Shirt müsse Malte durch das Abi bringen.

Ich, der sich ja vor Konzertbeginn ein Tua-Shirt zugelegt hatte, musste natürlich auch auf ein Bild mit Tua. Und Unterschrift. Versteht sich von selbst. So waren es dann zwei “[schlechtgelaunte] Bumsgesicht[er]“. ;)


Damit ging quasi ein wunderschöner Tag vorbei und es ging Richtung Heimat. Doch meine vorhin angesprochenen Konsequenzen: Durch die Arbeit, die im Stehen verrichtet wurde entstanden recht schwere Beine. Hinzu kommen die Sprünge und fertig war ein Michi, der ziemlich schmerzende Beine hatte. Aber egal. Der Abend war ein voller Erfolg und somit die Schmerzen leicht erträglich.
Hier auch noch das von Unterschriften geprägte Poster.


